Yoga

Yoga ist ein seit dem Altertum bekannter und bewährter Übungsweg, um Körper, Atem, Geist und Seele so zu beeinflussen, dass sie harmonisch aufeinander einwirken. Yoga wird definiert als ein Zustand, in dem unser Geist zur Ruhe gekommen ist und in dem wir ganz bei uns sind.

In unserem Alltagsbewusstsein sind diese Elemente, die unser Sein konstituieren, oft mehr oder weniger verbunden. Der Geist geht im Allgemeinen seine Wege und kümmert sich mal um dies, mal um das. Der Körper führt sein vegetatives Dasein, ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind. Der Atem, als Bindeglied, dokumentiert wechselweise den Zustand des Körpers oder des Geistes. Aus dieser Unverbundenheit entstehen für den Körper Krankheiten und für den Geist Unruhe und Zerstreutheit, was wiederum den Atem irritiert und den Körper erschöpft.

Yoga schafft einen Ausgleich zu den Belastungen des Alltags.

Die Übungen stärken

  • den Körper im allgemeinen: verspannte Muskulatur wird gelockert und gedehnt ( z.B. Schulter- und Nackenmuskulatur), schwache Muskulatur wird gestärkt
  • Atemkraft: das Atemvolumen wird vergrößert, der Atem wird immer länger und feiner. Das führt zu einer verringerten Sauerstoffaufnahme, senkt den Puls und Blutdruck. Die Aktivitaet des Parasymphatikus erhöht sich, das mit einem Gefühl von Wachheit und Ausgeglichenheit einher geht.
  • unsere Fähigkeit wächst, den Herausforderungen des Lebens gelassener zu begegnen.